EN Normen

DIN EN ISO 11611:2007DIN EN ISO 11611:2007
Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren

Diese Schutzkleidung soll den Träger gegen Schweißspritzer
(kleine Spritzer geschmolzenen Metalls), kurzzeitigen Kontakt mit
Flammen sowie Strahlungswärme aus dem Lichtbogen schützen.
Sie bietet unter üblichen Schweißbedingungen in begrenztem Maße elektrische
Isolation gegenüber unter Gleichspannung bis ungefähr 100 V stehenden
elektrischen Leitern. Diese Norm legt zwei Klassen mit spezifischen
Leistungsanforderungen fest, wobei Klasse 1 die niedrigere Klasse und
Klasse 2 die höhere Klasse ist. (Vorgängernorm: EN 470-1)

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN ISO 11612:2008
Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen

Die Leistungsanforderungen nach dieser internationalen Norm
gelten für Kleidung, die für einen weiten Bereich von Anwendungen
vorgesehen sind und bei der begrenzte Flammenausbreitung
erforderlich ist und wo der Träger Strahlungswärme, konvektiver oder
Kontaktwärme oder Spritzern geschmolzenen Metalls ausgesetzt ist.
Die Schutzbekleidung, die diese Norm besitzt ist mit Leistungsstufen und
Codebuchstaben gekennzeichnet. (Vorgängernorm: EN 531)

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN 61482-1-2:2007
Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens - Teil 1–2: Prüfverfahren –
Verfahren 2: Bestimmung der Lichtbogen-Schutzklasse
des Materials und der Kleidung unter Verwendung eines
gerichteten Prüflichtbogens (Box-Test)

Dieser Teil der IEC 61482 beschreibt Verfahren zur Prüfung von Materialien und
Kleidungsstücken für hitzebeständige und flammhemmende Schutzkleidung für
Personen, die elektrischen Lichtbögen ausgesetzt sind. Es wird ein gerichteter
Prüflichtbogen in einem Niederspannungsstromkreis verwendet, um Material und
Kleidung in definierte Lichtbogen-Schutzklassen 1 und 2 zu prüfen und
einzuordnen. Bei den Kleidungsstücken wird die Prüfung der Wirksamkeit der
Schutzkleidung nach Lichtbogeneinwirkung einschließlich aller Zubehörteile,
Nähgarn, Verschlüssen und anderer Ausstattungen verwendet; es wird keine
Durchgangsenergie gemessen. (Vorgängernorm: ENV 50354)

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN ISO 14116: 2008
Schutzkleidung – Schutz gegen Hitze und Flammen-
Materialien, Materialkombinationen und Kleidung mit
begrenzter Flammenausbreitung

Diese Norm legt Leistungsanforderungen an Materialien,
Materialkombinationen und Schutzkleidung für begrenzte Flammenausbreitung
fest, sowie Zusatzanforderungen an die Kleidung sind gegeben, Schutzkleidung,
die dieser Norm entspricht, soll den Arbeiter gegen unbeabsichtigten und kurzen
Kontakt mit kleinen Zündflammen schützen, bei denen keine bedeutsame
Gefährdung durch Hitze gegeben ist und keine andere Wärmequelle vorhanden ist.

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN 1149-5:2008
Elektrostatische Eigenschaften – Leistungsanforderungen
an Material und Konstruktionsanforderungen

Anforderungen an Werkstoffen und Ausführung für elektrostatisch
ableitfähige Schutzkleidung wird festgelegt, die Bestandteil eines
vollständig geerdeten Systems zur Vermeidung von zündfähigen Entladung ist.
In brennbaren Atmosphären, die mit Sauerstoff angereichert sind, können die
Anforderungen möglicherweise nicht genügen.

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN 13034 Typ 6: 2005
Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien, Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzbekleidung
mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige
Chemikalien

Mindestanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter
Schutzwirkung einschließlich wiederverwendbarer Schutzkleidung wird in
dieser Norm festgelegt. Passend zu dieser Norm ist Chemikalienschutzkleidung
mit eingeschränkter Schutzwirkung für die Verwendung in Fällen einer möglichen
Exposition gegenüber leichter Chemikalienversprühung, flüssige Aerosolen oder
mit niedrigem Druck auftreffenden Spritzern geeignet.

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN 471:2008
Warnschutzbekleidung-Prüfverfahren und Anforderung

DIN EN 471 legt die Anforderungen an Schutzbekleidung fest, die
die Anwesenheit des Trägers Visuell signalisiert, mit der Absicht,
ihn in gefährlichen Situationen bei allen möglichen Licht-Verhältnissen
am Tage sowie beim Anstrahlen mit Fahrzeugscheinwerfern in der Dunkelheit
auffällig zu machen. Es sind Leistungsanforderungen in der Schutzkleidung an
die Farbe und die Retrorreflexion festgelegt, wie auch die Mindestflächen und
die Anforderung der Materialien in der kleinstmöglichsten Kleidergröße.

DIN EN ISO 11612:2008DIN EN 343:2003
Schutzkleidung – Schutz gegen Regen

Festlegung von Anforderungen und Prüfverfahren für Materialien
und Nähte von Schutzkleidung gegen den Einfluss von Niederschlag
(z.B. Regen, Schneeflocken), Nebel und Bodenfeuchtigkeit.
Die Wasserdichtheit und der Wasserdampfdurchgangswiderstand sind die zu
prüfenden und auf dem Etikett anzugebenden Eigenschaften. Die unterschiedlichen
Klassen des Wasserdampfdurchgangswiderstandes zeigen auch eine Empfehlung
der Tragedauer auf in unterschiedlichen Umgebungstemperaturen.

DIN EN ISO 11612:2008EN 13758-2: 2003+A1:2006
Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung –
Teil 1: Prüfverfahren der Bekleidungstextilien
Teil 2: Klassifizierung und Kennzeichnung von Bekleidung

Die Europäische Norm 13758-1 definiert das Verfahren zur
Bestimmung der Durchlässigkeit der ultravioletten Sonnenstrahlung für Textilien
und die EN 13759-2 legt die Klassifizierung und die Kennzeichnung der Bekleidung
fest. Zu beachten ist, dass Sonnenstrahlung Hautschäden verursacht. Nur
bedeckte Flächen sind geschützt vor UV-A- und UV-B- Strahlen.

ESDDIN EN 61340
Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene

ESD = Electrostatic Discharge
• Entstehen: Reibung, Materialtrennung und/oder Influenz
(Magnetfeld, Feldeinwirkung)
• Einfluss der Luftfeuchte
• Degration: Partielle Schädigung des Bauelementes, späterer Ausfall
  beim Kunden ist wahrscheinlich