NORMEN RETTEN LEBEN

Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns oberste Priorität. Deshalb sind unsere Produkte stets nach aktuellsten Normen zertifiziert. Zusätzlich zu diesen gesetzlichen Vorgaben durchlaufen Rohware und Fertigteile verschiedene hausinterne Tests. Durch die Mitwirkung in Normierungsgremien und dank der Kooperation mit Fachhochschulen und Zertifizierungsinsitituten halten sich unsere Mitarbeiter immer auf dem Laufenden und bauen ihre Normenkompetenz immer weiter aus.

DIN IEC 61482-2 

Schutzbekleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens

Prüfverfahren sind der Box-Test, bei dem die Schutzleistung von Material und Bekleidung geprüft und klassifiziert wird (Klasse 2 = höherer Schutz), und die Prüfung der Wärmebeständigkeit unter Ermittlung des Thermischen Lichtbogenkennwertes ATPV (Arc Thermal Performance Value).

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DIN EN ISO 20471:2013 

Warnschutzbekleidung – Prüfverfahren und Anforderung

Diese Norm legt die Anforderungen an Schutzbekleidung fest, die die Anwesenheit des Trägers visuell signalisiert. Dies geschieht mit der Absicht, ihn in gefährlichen Situationen bei allen möglichen Lichtverhältnissen am Tage sowie beim Anstrahlen mit Fahrzeugscheinwerfern in der Dunkelheit auffällig zu machen. In dieser Norm sind Leistungsanforderungen an die Farbe und die Retroreflexion festgelegt sowie auch die Mindestflächen und die Anforderung an die Materialien in der kleinsten Größe.

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DIN EN ISO 11612:2008 

Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen

Diese internationale Norm legt Mindestanforderungen für Bekleidung zum Schutz vor Hitze und/oder Flammen fest. In einem breit gefächerten Einsatzbereich kann der Träger auch konvektiver Wärme, Strahlungs- oder Kontaktwärme sowie Spritzern geschmolzenen Metalls ausgesetzt sein. Innerhalb der Norm definieren die Buchstaben A-F die Leistungsstufen in Bezug auf o.g. Schutzeigenschaften.

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DIN EN ISO 11611:2007 

Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren

Diese Schutzbekleidung schützt den Träger gegen Schweißspritzer (kleine Spritzer geschmolzenen Metalls), kurzzeitigen Kontakt mit Flammen sowie Strahlungswärme aus dem Lichtbogen. Die Norm definiert zwei Klassen mit spezifischen Leistungsanforderungen, wobei Klasse 1 die niedrigere und Klasse 2 die höhere Anforderung beschreibt.

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DIN EN 1149-5:2008 

Elektrostatische Eigenschaften – Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen

Diese Norm stellt die Anforderungen an Werkstoffe und Ausführung für elektrostatisch ableitfähige Schutzbekleidung dar, welche Bestandteil eines vollständig geerdeten Systems ist und zur Vermeidung von zündfähiger Entladung dient. Die Antistatikfunktion ist hier so definiert, dass durch sie das Risiko einer zündfähigen Entladung (Explosion) minimiert wird. In brennbaren Atmosphären, die mit Sauerstoff angereichert sind, kann es sein, dass diese Anforderungen nicht genügen. Schutzkleidung, die nach dieser Norm zertifiziert ist, gilt nicht als Schutz vor Netzspannungen.

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DIN EN 13034 Typ 6:2005 

Schutzbekleidung gegen flüssige Chemikalien

Diese Norm legt Mindestanforderungen an Chemikalienschutzbekleidung mit eingeschränkter Schutzwirkung einschließlich wiederverwendbarer Schutzbekleidung fest. Chemikalienschutzbekleidung mit eingeschränkter Schutzwirkung ist für die Verwendung in Fällen einer möglichen Exposition gegenüber leichter Chemikalienversprühung, flüssigen Aerosolen oder mit niedrigem Druck auftreffenden Spritzern geeignet.

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DIN EN 14058:2004 

Schutzbekleidung zum Schutz gegen kühle Umgebungen

Diese europäische Norm legt die Prüfverfahren und Anforderungen von Schutzbekleidung fest, die in kühlen Umgebungen mit einer Temperatur von -5*C und darüber eingesetzt wird.

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DIN EN 343:2003 

Schutzkleidung – Schutz gegen Regen

Festlegung von Anforderungen und Prüfverfahren für Materialien und Nähte von Schutzbekleidung gegen den Einfluss von Niederschlag (z. B. Regen, Schneeflocken), Nebel und Bodenfeuchtigkeit.

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EN 13758-2:2003 

Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung

Diese Europäische Norm definiert das Verfahren zur Bestimmung der Durchlässigkeit von ultravioletter Strahlung für Textilien und Bekleidung.

EN 13758 Teil 1: Prüfverfahren der Bekleidungstextilien.

EN 13758 Teil 2: Klassifizierung und Kennzeichnung von Bekleidung.

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DIN EN 61340 

Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene

Schutzbekleidung mit dieser Norm eignet sich für die Fertigung von Produkten, die empfindlich sind gegen Entladungen von 100 V oder mehr. Personen mit ESD-Schutzbekleidung schützen so Produkte in der Fertigung vor elektrischen Entladungen, die von nicht ESD-tauglicher Bekleidung z.B. durch Reibung oder Influenz (Magnetfeld, Feldeinwirkung) und/oder Materialtrennungen entstehen kann, und verhindern so eine Beschädigung des Bauelements.

DIN EN 471 

Warnschutzbekleidung – Prüfverfahren und Anforderung

DIN EN ISO 471 legt die Anforderungen an Schutzbekleidung fest, die die Anwesenheit des Trägers visuell signalisiert. Dies geschieht mit der Absicht, ihn in gefährlichen Situationen bei allen möglichen Lichtverhältnissen am Tage sowie beim Anstrahlen mit Fahrzeugscheinwerfern in der Dunkelheit auffällig zu machen. In dieser Norm sind Leistungsanforderungen an die Farbe und die Retroreflexion festgelegt sowie auch die Mindestflächen und die Anforderung an die Materialien selbst in der kleinsten Kleidergröße.

ENV 50354 

Schutzbekleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens – Prüfverfahren sind der Box-Test, wo mittels eines grichteten Lichtbogens die Schutzleistung von Material und Bekleidung geprüft wird (Klasse 2 = höherer Schutz), sowie die Prüfung der Wärmebeständigkeit von Material und Bekleidung unter Ermittlung des ATPV-Wertes (Arc Thermal Performance Value).

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EN 531 

Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen

Diese internationale Norm legt Mindestanforderungen für Bekleidung zum Schutz vor Hitze und/oder Flammen fest. In einem breit gefächerten Einsatzbereich kann der Träger auch konvektiver Wärme, Strahlungs- oder Kontaktwärme sowie Spritzern geschmolzenen Metalls ausgesetzt sein. Innerhalb der Norm definieren die Buchstaben A-F die Leistungsstufen in Bezug auf o.g. Schutzeigenschaften.

EN 470-1 

Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren

Diese Schutzbekleidung schützt den Träger gegen Schweißspritzer (kleine Spritzer geschmolzenen Metalls), kurzzeitigen Kontakt mit Flammen sowie Strahlungswärme aus dem Lichtbogen. Sie bietet unter üblichen Schweißerbedingungen in begrenztem Maße elektrische Isolation gegen unter Gleichspannung stehenden elektrischen Leitern, bis ca. 100 V. Diese Norm wird in zwei Klassen mit spezifischen Leistungsanforderungen festgelegt (wobei Klasse 1 die niedrigere und Klasse 2 die höhere Anforderung beschreibt).

DIN EN 342 

Schutzkleidung − Kleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz gegen Kälte

REINHEITSKLASSEN

Je nach Modellverarbeitung werden vom fertigen Produkt andere Reinraumklassen erreicht. Produktionsbedingt muß die Reinraumeignung der fertigen Bekleidung vor Einsatz durch einen geeigneten Wäschereidienstleister hergestellt werden.

Der Reinraum ist ein Raum unter kontrollierter Atmosphäre (Filtration, Überdruck), in welchem die Kontamination so weit wie möglich vermindert wird. Die Reinheitsklasse eines Reinraumes wird über die Messung der Partikelkonzentration der angegebenen Partikelgrößen in der Luft ermittelt. Anhand der Ergebnisse ist erkennbar, ob die Partikelkonzentrationen die Grenzkonzentration der jeweiligen Partikelgrößen nicht überschreiten und dadurch lassen sich die Reinheitsklassen ermitteln.

Es gibt je nach Norm unterschiedliche Einteilungen der Reinheitsklassen, die aber gewisse Beziehungen zueinander aufweisen. Nachfolgend werden die beiden üblichen Standards dargestellt.